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Feinste innere Werte. Das Erfolgsrezept des Bärli-Bibers. |
| Wir Appenzeller gelten als misstrauisches Volk. Vielleicht ist das der Grund, wieso das Rezept für unsere Bärli-Biber ein so streng gehütetes Geheimnis ist. Soviel sei immerhin verraten: |
| Ohne die Mischung aus vierzehn ausgewählten Gewürzen wäre der Teig wohl nicht ganz so fein. Auch beim Bienenhonig legen wir viel Wert auf ein besonders kräftiges Aroma. Und für die Füllung eines Bärli-Bibers kommen ebenfalls nur Mandeln allererster Güte in Frage. Beides übrigens, Teig und Füllung, stellen wir bei der Bischofberger AG wie eh und je im eigenen Hause her. | |
Nachdem der Biber-Teig zubereitet ist, machen wir erst mal nichts. Nicht aus Faulheit, sondern weil die Bärli-Biber einfach besser schmecken, wenn der Teig über Nacht ein bisschen ruhen darf. (Geduldig sind wir Appenzeller zum Glück auch.) |
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Am nächsten Tag geht's dann aber Handgriff auf Handgriff: Teig auswalen und in Stücke schneiden, auf original Appenzeller Modelbild pressen, Füllung auftragen, Boden auflegen, Model wenden, endgültige Form ausstechen und mit viel Fingerspitzengefühl auf dem Backblech absetzen. Und das alles in liebevoller Handarbeit. |
Gebacken wird der Bärli-Biber etwa 20 Minuten lang bei 240 bis 280 Grad. Das kommt ganz darauf an, ob es sich um ein Leichtgewicht wie den "Appenzeller-Senn" (270 Gramm) handelt oder um eine etwas gewichtigere Variante, zum Beispiel unsere "Handstickerin" (1250 Gramm). |
| Damit die Biber nicht nur innen gut schmecken, sondern auch aussen herum glänzen, besprühen wir sie danach ganz sorgfältig mit Gummi Arabicum, einer naturreinen Akazienfaser. Dass es keine Chemie braucht, um schön zu sein, sehen wir ja tagtäglich an unserer Landschaft. | |
Weil wir wollen, dass unsere Bärli-Biber nach dem Backen möglichst lange frisch bleiben, werden sie nach einer kurzen Abkühlung mit einer speziellen Folie verschweisst. |
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Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Geschenkschachtel mit der typischen Appenzeller Bauernmalerei, und schon können wir die Biber an unsere Kunden in der ganzen Schweiz versenden. Zur Sicherheit kommt auf jede Packung auch ein Verfalldatum drauf. Es ist uns aber kein einziger Fall bekannt, in dem ein Bärli-Biber diesen Tag unberührt erreicht hätte. |
Bei den kleinen, aber ebenso feinen Bärli-Biberli verlassen wir uns im übrigen auf die Vertriebskompetenz der Zweifel AG. So misstrauisch sind wir Appenzeller schliesslich auch wieder nicht. |