Dass man uns Appenzellern eine unterdurchschnittliche Statur nachsagt, nehmen wir mit Humor. Oder hätten wir sonst ausgerechnet den Appenzeller Senn zum kleinsten Bärli-Biber erkoren? Dank überdurchschnittlichen inneren Werten, auf die es auch bei Backwaren ankommt, wächst der sowieso regelmässig über sich hinaus. Ein typischer Appenzeller halt.
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Beim «Öberefahre» wird den Appenzeller Sennen immer leicht ums Herz. Und den Appenzeller Kühen schwer um den Hals. Die dürfen nämlich die prächtigen Schellen auf die Alp tragen. Ohne die grossen Kuhglocken gäbe es aber kein urchiges Schellenschütten. Und ohne einen kräftigen Biss vom Bärli-Biber zwischendurch würden die Schellenschütter wohl nur halb so lange durchhalten.
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Dass die Bärli-Biber den Namen unseres Wappentiers tragen, kommt nicht von ungefähr. Der Bär ist bekannt dafür, dass er der süssen Versuchung von Honig, der ja auch im Teig unserer Bärli-Biber steckt, nicht widerstehen kann. Gewiss hätten Bären in aller Welt nichts dagegen, ihren Hunger hin und wieder mit einem Bärli-Biber zu stillen.
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Ein bisschen eitel sind wir Appenzellerinnen und Appenzeller ja schon. Am besten gefallen wir uns in unserer reich verzierten Tracht. Selbstredend, dass eine richtige Appenzeller Trachtenfrau unseren Bärli-Biber ziert. Und als ob sie nicht schon schön genug wäre, verleihen wir ihr mit dem naturreinen Gummi Arabicum einen edlen Glanz.
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Bereits vor über 20'000 Jahren lebte in der Wildkirchli-Höhle unterhalb der Ebenalp der Höhlenbär. Mit seiner uralten Geschichte passt das Wildkirchli natürlich bestens auf einen unserer Biber. Es symbolisiert auch die lange Tradition der Biber-Herstellung im Hause Bischofberger. Die Chance, dass man in ferner Zukunft auf die versteinerten Überreste eines Bärli-Biber stossen wird ist allerdings eher gering. Dafür schmeckt der einfach viel zu gut.
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Die Handstickerei war im Appenzellerland Mitte des 18. Jahrhunderts weit verbreitet. Je länger je mehr mauserte sich diese Stickerei zur Spezialität der Innerrhoder Frauen. Noch heute wird in Appenzell dieses alte Kunsthandwerk gepflegt. Eine jahrhundertealte Tradition, der wir mit einem eigenen Bärli-Biber ein süsses Denkmal setzen. Und was für eines! Mit 1’250 Gramm Lebendgewicht ist unsere Handstickerin eine wahrhaft imposante und zugleich äusserst weichherzige Figur.
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